ALAI Study Days Vienna - 01.05.2010
Vom 9.-11. September 2010 finden in Wien (Großer Redoutensaal der Hofburg) die diesjährigen Studientage der ALAI - Association Littéraire et Artistique Internationale, die dem Thema der Schutzfristen im Urheber- und Leistungsschutzrecht gewidmet sind, statt. Veranstalter ist die Landesgruppe Österreich der ALAI (Vorsitz: Prof. Dr. Michel Walter).
Detailprogramm:
DIE SCHUTZDAUER DES URHEBERRECHTS UND DER LEISTUNGSSCHUTZRECHTE 10. September 2010:
1. Arbeitssitzung: Die Schutzdauer des Urheberrechts: von 10 bis 70 Jahren und darüber hinaus (Vorsitz: Victor Nabhan) 1.1. Historische Aspekte der Schutzdauer im Urheberrecht – Konvergenz der Schutzfristsysteme (Michel Walter) 1.2. Der Rahmen der internationalen Urheberrechtsverträge und ein rechtsvergleichender Überblick über die in den einzelnen Ländern gewährten Schutzfristen (Silke von Lewinski)
2. Zweite Arbeitssitzung: Die angemessene Schutzdauer im Urheberrecht Panel I: (Vorsitz: Pierre Sirinelli) Der Grundgedanke des Schutzes post mortem auctoris (Jens Gaster) By securing for limited times to authors … - Die US-amerikanische Perspektive (Marshall Leaffer) Die wirtschaftlichen Betrachtungsweise - The more economic approach (Ejan Mackaay) Die angemessene Schutzdauer: 50 – 70 – oder darüber hinaus? (Carlos Ballesteros) Die zeitliche Begrenzung von Urheberrechtsverträgen und das Reversionary right (Ysolde Gendreau)
3. Dritte Arbeitssitzung: Die Schutzdauer der Leistungsschutzrechte (Vorsitz: Frank Gotzen) 3.1. Der Der Rahmen der internationalen Verträge im Bereich des Leistungsschutzrechts - rechtsvergleichender Überblick (Thomas Dreier) 3.2. Panel II: Die Initiative der Europäischen Kommission (European Commission/Tilmann Lüder - IFPI/Olivia Regnier) Gerechtes Anliegen oder Ergebnis des Industrielobbyings? (Bernd Hugenholtz) Die Sicht der ausübenden Künstler (Tilo Gerlach) Ausgewogenes Verhältnis zwischen Urheberrecht und Leistungsschutzrecht (Margarida Almeida Rocha) Anwendungsbereich der vorgeschlagenen Schutzfristenverlängerung –die Rechte der Filmdarsteller (Abel Martín) Übergangsrechtliche und begleitende Regelungen (Pál Tomori)
11. September 2010 4. Vierte Arbeitssitzung: Weitere Rechtsangleichung oder Harmonisierung der Schutzfristen im Urheberrecht auf regionaler oder internationaler Ebene (Vorsitz: Jukka Liedes) 4.1. Weitere Rechtsangleichung (Mindestschutz) oder Notwendigkeit einer Harmonisierung im digitalen Zeitalter? (Samuel Ricketson) 4.2. Panel III: Mögliche Hindernisse: Miturheberschaft – anonyme und pseudonyme Werke; Kriegsbedingte Schutzfristenverlängerungen (Astri M Lund); Urheberpersönlichkeitsrecht (Miyo Tonami); Nachgelassene (posthume) Werke zwischen Urheberrecht und Leistungsschutzrecht (Albrecht Haller)
5. Fünfte Arbeitssitzung: Übergangsrecht und Schutzfristverlängerung (Vorsitz: Paul Torremans) Panel V: Übergangsrechtliche Fragen und Schutzfristverlängerung - Artikel 18 RBÜ und der US Uruguay Round Agreements Act (Mihály Ficsor) Artikel 18 RBÜ und die Französische Cour de cassation (Jane Ginsburg) Übergangsrecht und Fremdenrecht – Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Fall “Sony/Falcon/Bob Dylan” (Valérie-Laure Benabou) Abgeschlossene Verträge und Schutzfristverlängerungen – ein vernachlässigtes Thema (Ramón Casas Vallées)
URHEBERNACHFOLGEVERGÜTUNG (DOMAINE PUBLIC PAYANT) SOWIE SOZIALE UND KULTURELLE ASPEKTE DES URHEBERRECHTS
6. Sechste Arbeitssitzung: Urhebernachfolgevergütung (Domaine Public Payant) Domaine Public Payant und alternative Lösungsansätze (Vorsitz: Thierry Desurmont) Die unterschiedlichen Regelungen des Domaine Public Payant (Delia Lipszyc) Ein modernes Konzept einer Urhebernachfolgeverlgütung (Adolf Dietz)
Panel V: Für und wider – Alternative Lösungsansätze (Kulturfonds) –soziale und kulturelle Aspekte im Urheberrecht’ (15:30 – 16:30) (Igor Gliha, Ryu Kojima, Peter Schønning, Gernot Graninger, u.a.)
17:00 Generalversammlung
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